ESAF 2019 in Zug

(Foto: Keystone/Luzerner Zeitung)

Nach dem Titelgewinn in Estavayer habe ich mich entschieden, nochmals alles dem Schwingsport unterzuordnen. Das Eidgenössische Schwingfest in Zug war dabei mein Aufhänger und mein grosses Ziel. Dass mein dreijähriger Weg nicht nur von Höhepunkten geprägt war, ist allseits bekannt. Trotz meinem Rucksack habe ich es geschafft, mir die Chance auf die sechste Teilnahme an einem Eidgenössischen Schwingfest zu erarbeiten und dafür bin ich sehr dankbar. Leider konnte ich mich in Zug nach einem schwierigen und unglücklichen Samstag und einem gestellten letzten Gang am Sonntag nicht mit dem Kranzgewinn belohnen. Die ersten Momente waren sehr frustrierend und emotional. Es braucht nun ein wenig Abstand und irgendwann werde ich sicher auch stolz über das Geleistete sein können.

Es ist mir an dieser Stelle ein grosses Anliegen, meinem überragenden Umfeld zu danken. Ihr habt zu jedem Zeitpunkt meine grossen Ziele mitgetragen und alles investiert, dass ich nochmals die grossartigen Emotionen und Momente an einem Eidgenössischen Schwingfest erleben durfte. Es war ein Privileg mit euch zu arbeiten! Weiter bedanke ich mich bei meinen Sponsoren und Partner für die uneingeschränkte Unterstützung im und rund ums Sägemehl, auch in den weniger glorreichen Tagen. Es macht extrem grossen Spass mit euch.

Meinem Nachfolger Christian Stucki gratuliere ich herzlich zum Gewinn des Königstitels. Ebenfalls herzliche Gratulation an Joel Wicki zum Co-Sieg sowie an alle anderen Kranzgewinnern für die tollen Leistungen.

Für mich stehen nun etwas längere Ferien auf dem Programm, ehe ich mir grundlegende Gedanken zu meiner sportlichen Zukunft mache. Ob und wie es weitergeht, werde ich euch zu gegebener Zeit wissen lassen. Bis dahin wünsche ich euch eine gute Zeit und viele sonnige Herbsttage.

Kräftige Grüsse
Matthias

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